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Hilfen im Umgang mit psychischen Auffälligkeiten bei gerontopsychiatrischen Erkrankungen

Vor dem Hintergrund der prognostizierten demografischen Entwicklung in Deutschland, mit einer Zunahme der Lebenserwartung und damit verbundenen Zunahme psychischer Erkrankungen im Alter, hat auch der Anteil psychiatrisch erkrankter Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe deutlich zugenommen. Es ist heute davon auszugehen, dass mehr als 50 Prozent der Bewohner stationärer
Einrichtungen pflegebedürftig auf Grund gerontopsychiatrischer, vorwiegend demenzieller Erkrankungen sind.
Die Entwicklung gerontopsychiatrischer Pflegestandards ist notwendig als Maßnahme der Qualitätssicherung bei der Pflege psychisch kranker Bewohner in diesen Einrichtungen.

Die bereits zur Verfügung stehenden Empfehlungen für Leistungsstandards definieren die pflegerischen Leistungen entsprechend dem aktuellen medizinischen und pflegerischen Wissen.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Augsburg und Aichach-Friedberg, hat die nun vorliegenden „Hilfen im Umgang mit psychischen Auffälligkeiten bei gerontopsychiatrischen Erkrankungen“ unter der Zielvorstellung konzipiert, um zum einen die Fachkompetenz des Pflegepersonals zu stärken und damit die Qualität der Pflege zu sichern, als auch Hilfestellung für all die zu geben, die im Alltag mit diesem Krankheitsbild konfrontiert sind.
Es werden darin Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten gerontopsychiatrisch erkrankter Bewohner im Einzelnen definiert, auslösende Situationen beschrieben und Maßnahmen, sowohl als  Basismaßnahmen, als auch, abgestimmt auf spezifische psychische Auffälligkeiten, konkrete Vorgehensweisen, die durch Beispiele erläutert sind, vorgestellt. Ein Anhang mit Angaben zur Zeitgeschichte des 21. Jahrhunderts in Deutschland ermöglicht die Einordnung von Verhaltensauffälligkeiten in den jeweiligen biografischen Kontext des Betreffenden.

Die erarbeiteten Maßnahmen und Richtlinien sollen bereits vorliegende Empfehlungen weder ersetzen noch korrigieren, sie sind gedacht als konkreter Maßnahmenkatalog im Sinne einer Ergänzung zu bisher vorliegenden Konzepten.

Der besondere Dank der Arbeitsgruppe gilt den Mitarbeitern von über 40 Einrichtungen der Altenhilfe der Stadt Augsburg, sowie der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg, die einen von der Arbeitsgruppe entworfenen Fragenkatalog zur Situation psychisch erkrankter Bewohner der Einrichtungen beantworteten und damit eine entsprechende Datensammlung und -auswertung ermöglichten. Darüber hinaus gilt der Dank den Mitgliedern des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie, die den Entstehungsprozess dieser Empfehlungen mit konstruktiven und motivierenden Beiträgen begleiteten.

 

>> Leitfaden

 

Für nähere Informationen steht Ihnen bei Interesse das KompetenzNetz Demenz zur Verfügung